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Judo ist die japanische Kunst der Selbstverteidigung und wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts aus überlieferten Techniken der Samurai entwickelt. Wörtlich übersetzt bedeutet Judo "der sanfte Weg" und dieser Name spiegelt auch das Selbstverständnis des Sports wieder. Nicht rohe Gewalt verhilft in diesem Sport zum Sieg, sondern vielmehr die Fähigkeit nachzugeben und so die Kraft des Gegners für den eigenen Angriff nutzen. Auf diese Weise stärkt Judo nicht nur den Körper, sondern in erster Linie Konzentration, Reaktion und Koordination. Wer aber meint, dies alleine reiche aus um ein guter Judoka zu sein, der täuscht sich. Wie in allen asiatischen, sogenannten "Kampfsportarten" (was sie objektiv betrachtet nicht sind) gehören Fairness, Disziplin und Respekt vor dem Gegenüber nicht nur zum guten Ton, sondern sind wichtige Vorraussetzungen, um in diesem Sport anerkannt zu werden und erfolgreich zu sein. |